es1805de — Organisation Release

Neue Planetariumsshow: Europas Weg zu den Sternen

Erleben Sie 50 Jahre Erkundung des südlichen Himmels durch die ESO

14. Juni 2018

Die ESO freut sich, die Veröffentlichung von Europas Weg zu den Sternen bekannt zu geben, einer brandneuen Open-Source-Planetariumsshow, die die Geschichte der Erforschung des südlichen Himmels durch die ESO erzählt. Dieser atemberaubende Film nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise hinter die Kulissen des produktivsten bodengebundenen Observatoriums der Welt. Europas Weg zu den Sternen wird ab Freitag, dem 22. Juni, Teil des Programms der ESO Supernova sein und kann auch kostenlos von der ESO-Website heruntergeladen werden.

Der neueste Planetariumsfilm der ESO, Europas Weg zu den Sternen, steht ab sofort kostenlos im Fulldome-Format zum Download bereit. Neugier auf den Kosmos, Unerschrockenheit und Beharrlichkeit spiegelt sich in Europas Weg zu den Sternen und der Geschichte des Abenteuers der ESO wider – die Geschichte der Entdeckung eines Universums voller Mysterien und Geheimnisse und die Geschichte von Entwicklung, Bau und Betrieb der stärksten bodengebundenen Teleskope auf dem Planeten Erde. Der Film nimmt den Betrachter mit auf eine Entdeckungsreise, die sich zwar auf wesentliche Aspekte der Funktionsweise eines astronomischen Observatoriums konzentriert, aber gleichzeitig einen umfassenden Einblick in die Astronomie als Wissenschaft bietet.

Europas Weg zu den Sternen erweitert die große Auswahl an kostenlosen hochwertigen Planetariumsmaterialien der ESO, die von weltbekannten Astrofotografen, Künstlern, Technikern und Musikern produziert werden. Das gesamte Angebot an kostenlosem Material ist auf der ESO Supernova Website verfügbar. Dazu gehören komplette Planetariumsshows, fast 500 Fulldome-Clips aus dem ESO- und ESA/Hubble-Archiv, 360-Grad-Panoramen, ein neues Musikarchiv mit fast 500 kostenlosen Musiktiteln, 3D-Modelle und vieles mehr. Lars Lindberg Christensen, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der ESO und Regisseur des Films, fügt hinzu: „Die Sammlung der ESO trägt zum anhaltenden Erfolg der Planetariengemeinschaft weltweit bei und wir sind stolz und begeistert, Europas Weg zu den Sternen dieser Sammlung hinzuzufügen.“

Europas Weg zu den Sternen wird ab Freitag, den 22. Juni 2018 regelmäßig im Planetarium des ESO Supernova Planetariums & Besucherzentrums gezeigt. Die Vorstellungen – zumeist in Deutsch, einige auch in Englisch – sind im Jahr 2018 kostenlos und richten sich an die breite Öffentlichkeit. Kinder ab 8 Jahren sind ebenfalls willkommen. Weitere Informationen zur Show sowie den Link zum Buchen von Eintrittskarten für die Vorstellung finden Sie hier. Es wird empfohlen, Plätze im Voraus zu reservieren. Die Tickets können dann vor Ort ausgedruckt werden. Um das gesamte Angebot der ESO Supernova zu sehen und einen Platz für zukünftige Veranstaltungen zu buchen, nutzen Sie bitte diesen Link.

 

Weitere Informationen

Das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum

Das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum ist ein hochmodernes astronomisches Zentrum am Hauptsitz der ESO in Garching bei München. Dort steht das größte geneigte Planetarium in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine interaktive Ausstellung vermittelt die faszinierende Welt der Astronomie und hilft jungen Menschen unser Universum zu verstehen. Alle Inhalte werden auf Deutsch und Englisch präsentiert. Der Eintritt ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Details unter: supernova.eso.org.

Das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum ist eine Kooperation der Europäischen Südsternwarte (ESO) mit dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS). Das Gebäude ist eine Schenkung der Klaus Tschira Stiftung(KTS). Die Einrichtung wird von der ESO betrieben.

Die ESO Supernova wird unterstützt von: LOR Foundation, Evans & Sutherland, Sky-Skan and Energie-Wende-Garching.

KTS

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira gegründet (1940-2015). Sie gehört zu den größten gemeinnützigen Stiftungen in Europa, die mit privaten Mitteln ausgestattet wurden. Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie die Wertschätzung für diese Fächer. Das Engagement der Stiftung beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. Sie unterstützt sowohl die Erarbeitung als auch die verständliche Darstellung von Forschungsergebnissen.

HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung, die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS GmbH auf Dauer sicher. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

ESO

Die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Getragen wird die Organisation durch 15 Länder: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik. Die ESO ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO verfügt über drei weltweit einzigartige Beobachtungsstandorte in Chile: La Silla, Paranal und Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert ist. Die ESO ist einer der Hauptpartner bei ALMA, dem größten astronomischen Projekt überhaupt. Auf dem Cerro Armazones unweit des Paranal errichtet die ESO zurzeit das Extremely Large Telescope (ELT) mit 39 Metern Durchmesser, das einmal das größte optische Teleskop der Welt werden wird.

Links

Kontaktinformationen

Tania Johnston
ESO Supernova Coordinator
Garching bei München, Germany
Tel: +49 89 320 061 30
E-Mail: tjohnsto@eso.org

Oana Sandu
Community Coordinator & Communication Strategy Officer
ePOD Tel: +49 89 320 069 65
E-Mail: osandu@partner.eso.org

Dies ist eine Übersetzung der ESO-Supernova-Pressemitteilung es1805.

Über die Pressemitteilung

Pressemitteilung Nr.:es1805de

Bilder

Poster von Europas Weg zu den Sternen.
Poster von Europas Weg zu den Sternen.
Die Eröffnung der ESO Supernova — eine neue Supernova über München
Die Eröffnung der ESO Supernova — eine neue Supernova über München
Das Observatorium La Silla im Planetarium der ESO Supernova
Das Observatorium La Silla im Planetarium der ESO Supernova
Das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum im Sonnenschein
Das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum im Sonnenschein

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Die Europäische Organisation für astronomische Forschung in der südlichen Hemisphäre (ESO) ist die führende zwischenstaatliche Organisation für Wissenschaft und Technologie im Bereich der Astronomie. Sie führt ein ehrgeiziges Programm durch, das sich auf die Planung, den Bau und den Betrieb leistungsstarker bodengebundener Beobachtungseinrichtungen für die Astronomie konzentriert.

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