Welche Arten von Exoplaneten gibt es?

Credit: ESO/M. Kornmesser

Obwohl sie sehr weit weg sind, können wir wichtige Eigenschaften von Exoplaneten bestimmen – wie Größe, Masse, Umlaufbahn, Temperatur und Zusammensetzung. Sie sind von einer faszinierenden Vielfalt.

Wildes Wetter: Orkanartige Winde und Regen aus Glasperlen wirbeln durch die azurblaue Atmosphäre des superheißen gasförmigen Exoplaneten HD 189733b (künsterlische Darstellung).
Credit: NASA, ESA, M. Kornmesser
Massiver Stein: Der felsige Exoplanet HD 85512b hat die vierfache Masse der Erde. Auf ihm könnte es flüssiges Wasser und sogar Leben geben (künstlerische Darstellung).
Credit: ESO/M. Kornmesser/Nick Risinger (skysurvey.org)

Die Anziehungskraft zwischen einem Planeten und seinem Stern verrät die Masse des Planeten. Wenn er vor dem Stern vorbeizieht, verdeckt der Planet eine von seiner Größe abhängige Menge des Lichts, die sein Stern ausstrahlt. Seine Masse und Größe lassen auf die Zusammensetzung des Exoplaneten schließen. Anhand der Dauer eines Umlaufs können Astronomen den Abstand zwischen Planet und Stern berechnen und damit die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten bestimmen. Wir wissen also schon eine ganze Menge über Exoplaneten. So wurde auch herausgefunden, dass sie sich sehr von den Planeten in unserem Sonnensystem unterscheiden können.

Planetarer Schweif: Der Exoplanet Gliese 436b ist so groß wie Neptun. Die Strahlung des Zwergsterns, den er umkreist, bläst seine Atmosphäre in einem kometenförmigen Schweif davon (künstlerische Darstellung).
Credit: NASA/ESA/STScI/G. Bacon

Unser Sonnensystem ist nicht einmalig. Auch die meisten Sterne im Universum haben Planeten – es gibt Milliarden von ihnen. Sie können aber ganz anders sein als die acht Planeten in unserem Sonnensystem.